Deutsch

Schinkengipfeli

IMG_20150129_163306Heute ein super einfaches Rezept, das gut als Apéritif, für Parties oder einfach als Snack passt. Dazu braucht es nur Blätterteig, Streichkäse und Schinken.

Zuerst den Ofen vorheizen und den (vorgekauften oder selbstgemachten) Blätterteig ausrollen:

IMG_20150129_143537Den Käse darauf streichen – ich benutze markenlosen Käse, da ich gerne meine eigenen Provencegewürze darüberstreue, aber das Ganze funktioniert auch ganz toll mit Cantadou, Tartare oder Philadelphia.

IMG_20150129_143827IMG_20150129_143916

Dann den Teig mit dem Schinken bedecken.

IMG_20150129_144158

In Dreiecke schneiden oder zu Gipfeli rollen!

IMG_20150129_144402

Ich mag grosse Croissants, aber ganz kleine sind auch super! Oh, und falls du einen runden Teig gekauft hast, einfach wie einen Kuchen schneiden:

IMG_20150129_145358

Am Schluss wird dein Backblech etwa so aussehen:

IMG_20150129_144756

Yummy!

IMG_20150129_144811

Bei etwa 180°-200°C / 350°-390°F backen (je nach Ofen) während etwa 20 Minuten – ich weiss nie, wie lange ich etwas backen muss… meistens bleibe ich einfach in der Küche, wasche ab und versuche ab und zu einen Blick in den Ofen zu werfen.

Übrigens funktioniert das Rezept auch gut mit Lachs oder getrockneten Tomaten / irgendwelche streichbaren Gemüse als vegetarische Version!

IMG_20150129_163336

 

Advertisements

Sachertorte

Ich hab endlich die typisch Wienerische Sachertorte probiert, eines meiner Lieblingsrezepte. Ich hab Korenas Rezept benutzt, welches sie wiederum aus einem Kochbuch hat. Mehr Infos und das englische Rezept befindet sich auf ihrem Blog

sachertorte

Hier meine Übersetzung:

Für den Kuchen
125g gute, dunkle Kochschokolade
125g Butter
125g Puderzucker
6 Eier
5ml Vanille (Ich hab hierfür einfach ein wenig Vanillezucker benutzt, wahrscheinlich wäre aber richtige Vanille besser)
100g Zucker
125g Mehl
1 Prise Salz

Für die Füllung:
300ml Aprikosenkonfitüre
30ml Rum (oder Wasser, oder ein sonstiger Alkohol)

Für die Glasur:
200g Kochschokolade
120ml Wasser

Dazu Schlagrahm

Zuerst den Ofen auf 190°C vorheizen. Eine 23cm-Springform (oder einfach eine Cakeform, wie ich) einbuttern oder mit Backpapier belegen. Dann die 125g Schokolade schmelzen, ob per Mikrowelle oder Wasserbad ist egal. 

1

Die Butter schlagen, dann den Puderzucker langsam beifügen. 

2

Sechs Eigelb beifügen, dabei aber das Eiweiss beiseite behalten, da wir es später benutzen werden. Nun die geschmolzene, lauwarm gewordene Schokolade und die Vanille der Masse zufügen und schön regelmässig vermischen.

In einer sauberen Schale 100g Zucker und die sechs Eiweisse zu Schnee schlagen. Ein Drittel davon direkt in die Schokomasse schlagen, den Rest anschliessend vorsichtig darunter mischen. 

3

Anschliessend 125g Mehl darüber sieben und eine Prise Salz dazumischen, bis die ganze Masse einheitlich ist. In die Backform füllen und bei 190° ca. 35 bis 40 Minuten backen. 

masse

Kurz in der Form kühlen lassen und anschliessend aus der Form nehmen und auf einem Rost umkehren.

In der Zwischenzeit können wir die Glasur anpacken: 

4aprikosenglasur

Hierfür 300ml Aprikosenkonfitüre zusammen mit 30ml Rum (oder einem anderen Alkohol, oder Wasser) auf kleiner Stufe und unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Masse dickflüssiger wird. Durch ein Sieb laufen lassen, damit die Fruchtstückchen aus der Glasur genommen werden. Bei mir war das Ganze viel zu flüssig, ich hätte es also noch etwas länger köcheln lassen sollen.

5hälftenDen Kuchen nun vorsichtig horizontal entzwei schneiden, damit wir zwei Kuchenböden erhalten. Korena empfiehlt hier, mit einer festen Unterlage zu arbeiten (zB einem Kartonkreis, ich hab mein Schneidbrett benutzt) damit die obere Hälfte einfacher wieder auf die untere Hälfte gesetzt werden kann. Nun also die Glasur auf die eine Hälfte verteilen. Den Kuchen wieder zusammensetzen, und die übrige Glasur darüber verteilen (die Seiten nicht vergessen!).

schokoglasur

Während die Konfitürenglasur eingezogen wird, kann die Schokoladenglasur gemacht werden. Hierfür habe ich das Rezept absolut nicht befolgt, sondern habe die Schokolade einfach in der Mikrowelle erhitzt und anschliessend über den Kuchen gegossen. Auch die Beschriftung habe ich sein lassen. Nun mindestens eine Stunde nicht berühren, damit die Schokolade fest werden kann – ich hab den Kuchen eine Weile im Kühlschrank behalten, aber er war anschliessend ziemlich hart.

halfedUnd der Kuchen zerfällt in zwei Seiten, aber nicht schlimm. Dazu Schlagrahm servieren und ganz fest schnurren, weil es so gut schmeckt.

Burger mit hausgemachten Pommes

IMG_20141122_202110Okay. Dieses Rezept ist so simpel und klassisch – ich schäme mich fast, es hier zu präsentieren. Anyway:

Für die Pommes:
Kartoffeln
Olivenöl
Kräuter der Provence
Salz

Super einfach: Den Ofen auf etwa 180-200°C vorheizen. Die Kartoffeln längs schnitzeln – ich schneide die Kartoffel zuerst entzwei und dann in Drittel. Die Stücke zusammen mit etwas Olivenöl und den Kräutern in einen Plastikbeutel tun und schütteln. Anschliessend die Pommes auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und während etwa einer halben Stunde backen. Frites1Es kommt wirklich drauf an, wie dick die Pommes geschnitten sind. Ich versuch immer möglichst in der Küche zu bleiben um die Pommes genau im richtigen Augenblick aus dem Ofen zu nehmen: Wenn sie schön knusprig aussehen. Dann mit Salz bestreuen und mit einer Sauce deiner Wahl servieren (ich bin stolze Pommes-mit-Mayo-Esserin).IMG_20141122_201316

Für die Burger – auch hier irgendwie lächerlich, da ich keines der Zutaten selber mache:
Burgerbrot-buns-dinger
Rindsburgerfleisch
Zwiebel
Tomate
Salat
Käse
Speck
Mayo
Ketchup
Ahornsirup (Oder Honig oder Zucker)
Öl und/oder Butter
Tout

Die Zwiebel und die Tomate in dünne Scheiben schneiden. tomateEin bisschen Öl und/oder Butter zusammen mit Ahornsirup erhitzen, die Zwiebelringe dazufügen und langsam karamellisieren lassen. IMG_20141122_200216Sobald sie schön golden aussehen zur Seite setzen und das Fleisch in die Pfanne setzen – wenn erwünscht auch jetzt den Speck anbraten. IMG_20141122_200902Während es brät, ein Salatblatt pro Person waschen und den Käse in dünne Scheiben schneiden (ich Gruyère, aber auch Cheddar oder sonst irgendein Käse ist super). Sobald das Fleisch durch ist, die Pfanne mit etwas Wasser abspülen und die Buns nur kurz war werden lassen – möglichst nicht anbraten. Das Magische mit Burger ist halt, dass man irgendwelche Zutaten hinzufügen kann, auf die man gerade Lust hat.

Zum Schluss die Burger zusammenfügen, Mayo und Ketchup (oder sonst eine Sauce) nicht vergessen und bon appétit!IMG_20141122_202034

Stoemp aux carottes

Es ist kalt. Ein Stoemp aux carottes (Rüebli-Stoemp? Ausgesprochen « stump » übrigens) eignet sich hervorragend für solch kalte Jahreszeiten. Mein Freund meinte: « Ja, ist einfach Kartoffelpüree mit Karotten? », aber so einfach ist es dann eben doch nicht. Das (der? die?) Stoemp ist übrigens ein ländliches Gericht aux Bruxelles und es ist super.

stoemp3

Los gehts.

Zutaten
Kartoffeln
Karotten
Speckwürfeli
Zwiebeln (ich bevorzuge die roten oder Schalotten)
eine Knoblauchzehe
Bouillon
Salz und Pfeffer
Eventuell Thymian und Lorbeer (hatte ich weder noch, aber meine Mutter schwört darauf, und schlussendlich ist es ja ihr Rezept)

zutaten

Zuerst mal alles verkleinern: Achtung, Kartoffeln und Karotten in eher gröbere Stücke schneiden – die Zwiebeln und Knoblauch hingegen wie gewohnt kleinschnetzeln.

lardons

Zwiebel und Knoblauch in ein wenig Butter anbraten, dann die Speckwürfel hinzufügen. Anschliessend Karotten und Kartoffeln hinzufügen, auch kurz anbraten lassen und mit Bouillon ablöschen, nicht zuviel Flüssigkeit hinzufügen, die Zutaten sollen nicht darin schwimmen.

stoemp1Sorry für das schreckliche Bild, daber das ist eben genau schon zu viel. Ich hab da Bouillon rauslöffeln müssen, der Bouillon ist dafür dann umso besser, da er schon ein wenig mit allen Zutaten gekocht hat. Ich hab ihn in Eiswürfel tiefgekühlt, fürs nächste Mal perfekt!

stoemp2

Bei kleiner Stufe köcheln lassen (hat bei mir etwa vierzig Minuten gedauert), salzen und pfeffern. Sobald die Kartoffeln und Karotten gut durch sind und püriert werden könnten, ist der Stoemp bereit. Das Wasser sollte ganz aufgesogen worden sein, deswegen ist es wichtig, von Anfang an nicht zuviel hinzufügen.

Schweins-Charbonnades mit Ahornsirup

Für einmal gibts jetzt ein Rezept, welches aus einem tatsächlichen Kochbuch stammt, nicht von einem Kochblog! Es handelt sich um den Petit Larousse Cuisinier, den ich von meinem Freund geschenkt gekriegt habe. Ein wirklich sehr schönes und praktisches Buch – aber so schwer, dass es jemanden flechlegen könnte. Jetzt aber das Rezept:

ingredients

Zutaten

2 Äpfel
Zitronensaft
20g Butter
1 EL Olivenöl
4 Schweins-Charbonnades (sehr zart geschnittene Stücke – das Originalrezept ist mit Schweinskoteletten)
2 EL Ahornsirup
2 EL crème fraîche (sehr voller Vollrahm)

pommes

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zitrone zufügen.

Die Butter und das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Das Fleisch salzen und pfeffern, dann je 2 Minuten pro Seite in der Pfanne braten. In eine ofentaugliche Platte setzen.

porc

 Die Äpfel darüber verteilen, mit Ahornsirup und Rahm überziehen. Während 20 Minuten im Ofen braten lassen.

cremesirop

Ich habe das Ganze mit einem kleinen Salat und frischen Teigwaren serviert, sooo gut.

plat

Orangenblüten-Brötchen

Orangenblüten ist ein fantastisches Aroma. So zart und so erfrischend! Ich habe kürzlich entdeckt, dass eine Bäckerei in meiner Stadt Orangenblüten-Brioches verkauft, und seitdem will ich meine eigenen machen. Das Rezept ist nicht ganz so luftig, wie ich es gerne gehabt hätte, aber vielleicht klappt es nächstes Mal besser ohne Muffinförmchen. Trotzdem sehr gut, sie müssen halt am Besten frisch gegessen werden, mit etwas Butter. Das Originalrezept stammt von Mes Douceurs und sieht noch viel hübscher aus.

OrangenblütenZutaten:
375g Mehl
18g Hefe
60g Zucker
40g Öl (zB Olivenöl, möglichst neutral)
1 Ei
87g Orangenblüten
87g Milch
1 Prise Salz

Mehl und Ei vermischen, Zucker, Öl und Salz hinzufügen. Dann die Milch, Orangenblüten und die Hefe. Etwa zehn Minuten zu einem homogenen Teig verrühren. Anschliessend mit einer Plastikfolie überdecken und 30 Minuten lang an einem warmen Ort aufgehen lassen.20140529_160531

Der Teig wird etwa doppelt so gross sein. Nach der halben Stunde kann der Teig ausgewalzt werden (wie im Originalrezept) oder in Förmchen gesetzt werden. Mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen und dann ab in den Ofen! Dort wird der Teig noch weiter aufgehen:20140529_161632 20140529_163345Während 10 bis 15 Minuten bei 180°C backen, dann frisch mit Butter und Tee servieren. Passt halt überhaupt nicht zum Sommerwetter, aber egal.

20140529_163901